Markus Jakob

25. März 2006

Biennale der Landschaftsarchitektur

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Bei der 4. Biennal Europea de Paisatge wurde diese Woche auch erneut der Rosa-Barba-Preis für die beste europäische Landschaftsgestaltung verliehen. Unter 457 eingereichten Projekten wurden deren zwei prämiert: die Lagune von Harnes des französischen Architekten David Verport und der Parc de la Pedra Tosca in der Garrotxa, einer vulkanischen Landschaft unweit von Girona. Das Heimspiel des katalanischen Teams RCR Aranda Pigem Vilalta könnte lapidarer nicht sein.

Dienstleistung

In Buy rulide den letzten Jahren sind in Barcelona und Umgebung neue Hotels sonderzahl eröffnet worden. Und obwohl Jahr für Jahr mehrere Tausend neue Betten hinzukommen, liegt Buy Diflucan Online die durchschnittliche Auslastung immer noch bei nahezu 80 Prozent. Rechtzeitig reservieren also, vor allem jetzt, da die Reisesaison anfängt. Wenn noch die Bau- oder Lebensmittelmesse hinzukommt, können die Preise selbst für Dreistern-Hotels auf 200 bis 300 Euro klettern.

Etliche dieser neuen Häuser sind ziemlich gut gestylt – hier einige Links:das Grand Hotel Central; das Neri am mysteriösesten aller Altstadtplätze; und - vermutlich das Summum aller Verwöhnung -: die Casa Fuster. Hier der Ausblick auf den Paseo de Gracia:



Wohlfeiler und mit industriellem Touch mitten im Eixample: Granados 83 sowie das Hotel B.

Auch die für ihre Schlarpen bekannte Firma Camper hat ihr erstes Hotel eröffnet: Casa Camper.

Schon nicht mehr brandneu, aber immer noch empfehlenswert: die Banys Orientals; das AC Diplomatic; das Omm. Und, um vom Tibidabo aus den Überblick über die Stadt zu bewahren: La Florida.

Im Bau ist jetzt auch das 120 Meter hohe Hotel Habitat Sky der gleichnamigen Kette, Ecke Diagonal/Pere IV. Der Entwurf stammt, wie auch der des gegenüberliegenden Geschäftshauses, von Dominique Perrault.

Erweiterte Reviere

Der katalanische Architektenverband (COAC) hat eine Zweigstelle in China eröffnet, und zwar in der 180 Kilometer südlich von Shanghai gelegenen 1,8-Millionen-Stadt Hangzhou. Der Sitz befindet sich in einem älteren Gebäude im Botanischen Garten, am Ufer des kleinen Sees Xi Hu, an dem sich die historische Stadt entwickelt hat.

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Bei der Wahl Hangzhous habe man dessen Entwicklungspotential als Hauptstadt der Provinz Zeijian im Auge gehabt. In einigen Jahren soll Shanghai per Bahn in 27 Minuten erreichbar sein, das jährliche Wachstum wird auf 400'000 Einwohner beziffert. Aus dem Communiqué des COAC erfährt man auch, dass es Buy micardis online in China mit seinen 1,3 Milliarden Einwohnern 34'000 Architekten gibt, unter den 44 Millionen Spaniern hingegen deren 36'000, ein Viertel davon in Katalonien. Bis 2020 sollen sich in und um Barcelona gar 15'000 Architekten die Futtertröge streitig machen. Da scheint es logisch, die Fühler nach neuen Revieren auszustrecken. Unter anderem werden katalanische Architekten die Flussufer im Distrikt Yu Hang rehabilitieren (so wie in Barcelona am Río Besós geschehen) und das historische Zentrum der 1000 Kilometer weiter westlich gelegenen Stadt Wuhan neu ordnen.

23. März 2006

Zehn Sekunden, und eine Landmark weniger



Eines der eigenartigsten Bauwerke an der Costa Brava ist nicht mehr. Die Sendestation von Radio Liberty am Strand von Pals wurde am 22. März gesprengt. Die höchste der 13 Antennen mass 166 Meter. Die Anlage war 1958 von der amerikanischen Regierung errichtet worden und sendete in 16 Sprachen in die kommunistischen Länder. Sie verlor durch technologische Neuerungen, Nolvadex Online dann durch den Fall des Eisernen Vorhangs, an Bedeutung. Doch noch beim Moskauer Putschversuch im August 1991 konnte sich Gorbatschow, isoliert auf der Krim, nur dank dem Sender an wellbutrin sr der Costa Brava über die Geschehnisse in der Hauptstadt auf dem Laufenden halten. Das bislang von Stacheldraht umgebene Grundstück, 335’000 Quadratmeter messend, war von der amerikanischen Regierung für lumpige 7 Millionen Peseten (etwa 40'000 Euro) gekauft worden, seltsamerweise auf den Namen des spanischen Staates. Dieser wird die im Vergleich zur Umgebung wundersam jungfräuliche Zone nun in den zukünftigen «Parc Natural Montgrí-Illes Medes» integrieren.

22. März 2006

Trommeln in der Stadt

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Tristes Spektakel an der Plaza de España: höchstens Ingenieure mögen sich daran ergötzen. Die Plaza de Toros «Las Arenas» wurde 1898 eröffnet, der letzte Stierkampf dort liegt freilich schon Jahrzehnte zurück. Seither zur Ruine verkommen, wird sie nun von Richard Rogers in ein Kommerz- und Unterhaltungszentrum verwandelt. Die Stadt gab trotz erbittertem Widerstand grünes Licht für das Projekt, beharrte aber auf der Erhaltung der Fassade, die indessen keinerlei tragende Funktion mehr haben wird. Der schlechte Zustand der 50 Centimeter breiten, einen Kreis von 350 Metern Umfang beschreibenden Mauerwerks ist bei der Entkernung nicht das einzige Problem der Ingenieure. Die Stierkampfarena ist das älteste Gebäude der Umgebung und liegt etwa vier Meter über dem später für die Tramtrassen nivellierten Strassenniveau. Buy remeron online Rogers kann mithin ein neues Erdgeschoss einziehen. Technisch bedingt dies allerdings, die etwa 8000 Tonnen wiegende Fassade während der Bauzeit mit 400 hydraulischen Hebewinden zu stützen. Näheres zu dem Projekt - und namentlich über die Kuppel, die das Rund überdecken wird - auf der Website der Architekten.

Gepriesen sei der Boden

Spaniens Premio Nacional de Diseño 2006 geht hytrin ex aequo an den seit 1967 in Barcelona ansässigen Carlos Redondo (bereits der fünfte Argentinier, der damit ausgezeichnet wird) und an nanimarquina (ihrerseits die erste Frau, die den Designpreis einheimst). Nani Marquina entwirft Teppiche, die sie in Indien herstellen lässt und in 45 Ländern verkauft. Ein Zeichen, dass das Design wieder auf den Teppich kommt? Die schöne und erfolgreiche Geschäftsfrau aus Barcelona ist jedenfalls selbst dem orientalischen Lebensstil Nexium Online zugetan und bemerkte gegenüber La Vanguardia: «Den Menschen zieht es nun einmal auf den Boden. Die westliche Kultur versucht uns diesen Instinkt auszutreiben. Aber wenn wir ein bisschen locker werden, rutschen wir noch so gern vom Sofa auf den Teppich.»

13. März 2006

Velofahrer Putschikadafalk

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Ich gestatte mir eine kleine Anleihe bei der jeden Samstag in El País erscheinenden Kolumne des Journalisten Ignacio Vidal-Folch. Die wunderbare Artikelserie Buy tamiflu online trägt den Titel BARCELONA MUSEO SECRETO. Das obenstehende Bild zeigt ein Kapitell des Macaya-Palasts am Paseo San Juan, errichtet um 1900 vom berühmten modernistischen Architekten Puig i Cadafalch (sprich Putschikadafalk). Er führte damals mehrere weitere Bauten in der Stadt aus (unter anderem das alsbald von Picasso frequentierte Café 4 Gats und die Textilfabrik Casarramona, die heute das CaixaForum beherbergt) und pedalte zwischen den verschiedenen Baustellen per Fahrrad herum. Was den Bildhauer Eusebi Arnau auf die Idee brachte, den Architekten als Radler, das Haupt von einem elegantem canotier bedeckt, auf einem Pilaster des prächtigen Palastes zu verewigen.

12. März 2006

Die Tiefe des Mittelalters



Die Madrider Architekten Mansilla + Tuñón ziehen mit einem Projekt in Cáceres (Extremadura) den Volkszorn auf sich. Die mittelalterliche Altstadt gehört zum Unesco-Weltkulturerbe. Die Fassade des geplanten Hotels (Relais & Châteaux) für einen mit zwei Michelinsternen ausgezeichneten Starkoch sucht zwar offensichtlich den Dialog mit der steinernen Umgebung der Plaza San Mateo; doch die Lokalpresse, diverse Internetforen und Politiker, darunter der Bürgermeister und der Regionalpräsident, haben dem Projekt den Kampf angesagt. Im übrigen erinnert das Gesicht des Gebäudes stark an Buy elavil Flagyl ER Online das von Mansilla + Tuñón 2002 fertiggestellte Auditorium in León. Dessen vieläugige Fassade ist das Ergebnis eines ausgeklügelten formalen Spiels, bei dem ein dreidimensionales modulares System mit der Notwendigkeit von Fensteröffnungen (gemäss funktionalistischer Tradition) und einem gesteuerten Zufallsprinzip gemischt wurde.



Besser scheinen die Aussichten der Architekten für ein anderes Projekt in derselben Stadt zu stehen. Die deutschstämmige Madrider Galeristin Helga de Alvear lässt sich für ihre Sammlung von Mansilla + Tuñón ein Museum einrichten. Nach dem Museo Vostell im nahen Malpartida ist das bereits das zweite deutsche Kunstvermächtnis an die nicht unbedingt für ihre Aufgeschlossenheit für die Gegenwartskultur bekannte Region. Ausnahmen gibt es freilich immer - man höre etwa die neue CD des gleichfalls in der Extremadura heimischen Musikers Gecko Turner.