Markus Jakob

7. Juli 2010

Uruguay-Netherlands: 2-3



Holanda-Uruguay (en realidad, Holanda-Dinamarca).



Me encontré en un bar de Amsterdam mirando el partido Uruguay-Holanda, cuando de repente dejó de interesarme el partido aún menos de lo que me interesaba....

 



No sé porqué las danesas iban a favor de Uruguay y llamé rápidamente a la FIFA

2. September 2009

Zlatan Ibrahimovic Diagonal Paseo de Gracia



Der FC Barcelona hat in letzter Minute den ukrainischen Verteidiger Chygrynskiy an Land gezogen und vermutlich für jeden Konsonanten seines Namens noch eine Million draufgelegt; aber natürlich sind Barças Investitionen in neue Spieler, verglichen mit den annähernd 300 Millionen Euro, die Real Madrid plangemäß ausgelegt hat, nachgerade modest. Trainer Guardiola hat in der Vorsaison schon etwa zehn neuen, eigenen Nachwuchsspielern eine Chance in der ersten Mannschaft geboten. Jeffren, Maxwell, Pedro, Bojan etc. - die Quelle versiegt nicht.

Wird es Real Madrid gelingen, Barças berauschenden Stil durch die schiere Artistik seiner millionenschweren Kakás und Cristianos auszuhebeln? On verra. Vorläufig sind diese fussballernden Christenmenschen bloß die nächste Fussball-Bubble. Ans Herz rühren uns solch frömmlerische Stutzer nicht eigentlich Da ist Zlatan Imbrahimovic, den Barça - aus wie guten oder schlechten Gründen, wird sich weisen - als neuen Mittelstürmer für Eto'o eingetauscht hat, doch wesentlich sympathischer. In einem Stockholmer Einwanderviertel geboren, Sohn eines bosnisch-muslimischen Vaters und einer serbisch-christlichen Mutter, repräsentiert er die auf ethnische und religiöse Zugehörigkeiten pfeifenden Ideale des alten Jugoslawiens.

Selbstverständlich ist aber auch Barcelona nicht gefeit gegen den Inszenierungswahn. An der Ecke Diagonal-Paseo de Gracia habe ich gestern den oben abgebildeten Willkommensgruß an Ibra gesehen - es ist das Hochhäuschen der Deutschen Bank, dessen Fassade erst vor einigen Jahren aufgefrischt worden war und das nun, Bankenpleite hin oder her, offenbar schon wieder umgebaut wird.

Am Paseo de Gracia entdeckt man im übrigen weitere Beispiele für diese Mode, bestehenden Gebäuden eine neue Visage zu verpassen. Schräg gegenüber von Gaudís Pedrera versucht dieser ein krümmliches vorgehängtes Blechgewoge Replik zu bieten; weniger albern wirken die vier sauberen Glaskolonnen des Nachbarhauses.




Wenige Schritte weiter oben der Vorschlag von Carlos Ferrater für einen cerdàschen chaflán. Seine Fassade wurde schon vor etwa zwei Jahren enthüllt - aber sie dürfte auch längere Zeit überdauern als die oben gezeigten Exempel.

6. Juni 2009

Gracht

Der Enterich, der hier unter dem kritischen Blick seiner Gesponsin eine Tetrabrikpackung zum Nestbau anliefert, ist offenbar nicht ein barcelonesischer Purist, sondern ein Amsterdamer Grachtenbewohner.

19. Mai 2009

Ruiz-Gelis bewohnbares Reptil



Enric Ruiz-Geli hat in Ampuriabrava (Costa Brava) dieses Gebilde gebaut – ein Einfamilienhaus –, dem derzeit Barcelonas Museu de la Ceràmica eine Ausstellung widmet.
Hier der Link auf die 10. spanische Architekturbiennale, die einen Überblick über Dutzende weiterer teils nicht nur bestaunens-, sondern bewundernswerter neuer Bauten im Lande bietet.

1. April 2009

Sweet Home Chicago (IV)



Der öffentliche Verkehr ist nicht Chicagos Stärke. Und doch gibt es nichts Großartigeres als den Loop, der die Innenstadt rasselnd umkreist. Dann kann es geschehen, und es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, dass man stadtauswärts zwischendurch auf einen Bus umgeladen wird, weil die Schienen gerade wieder von einer Werkmanns-Crew erneuert werden (dafür bietet sich die Skyline als Photosujet prächtiger denn je dar; hierhier und hier einige andere schöne Videos, über oder aus den CTA Trains gefilmt, und bei denen einem klar wird: man ist nun im Westen angelangt).

Das ist der Weg nach Oak Park, der Vorstadt, in welcher Hemingway aufwuchs, in eben denselben Jahren - kurz nach der Jahrhundertwende - als Frank Lloyd Wright hier mit dem Unity Temple (rechts)


und seinem eigenen Wohn- und Atelierhaus zwei seiner Meisterwerke schuf. Frage: Gibt es in Hemingways Büchern irgendeinen Hinweis auf die architektonischen Preziosen, zwischen denen er aufwuchs?


In eine wahrlich traumhafte Straße biegt man ab, wenn man die Forest Avenue betritt, an der Wright sieben (das Haus am Elizabeth Court mitgerechnet acht) fabelhafte Häuser gebaut hat; freilich ohne dass sich der Prairie Style dadurch als urbanistische Alternative aufdrängte. Doch dieses weite Feld überlassen wir lieber Wright-Kennern.


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31. März 2009

Where to stay in Barcelona

Was hier, ganz nebenbei, auch noch zu bemerken ist: der Autor vermietet tage- und wochenweise ein Apartment (auch als Penthouse zu bezeichnen und gemeinhin die »Schatulle« genannt) in downtown Barcelona. Hier die Links auf den deutschen und den englischen Prospekt:

PENTHOUSE BARCELONA ZU VERMIETEN.PDF
BARCELONA PENTHOUSE FOR RENT.PDF

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[caption id="" align="alignnone" width="595" caption="Design Studio for rent in Barcelona"][/caption]

[caption id="" align="alignnone" width="567" caption="City Landscapes"][/caption]

Sweet Home Chicago (III)

wellbutrin sr size-full wp-image-1769" title="mob1124_1238443709" src="http://markus-jakob.net/wp-content/uploads/2010/08/mob1124_1238443709.jpg" alt="" width="292" height="189" />Lässt sich daraus, dass die Sonne am 20. März so haarscharf in der Flucht der Monroe (oder welcher immer) Street unterging, schließen, dass Chicagos Straßenraster exakt nord-südlich bzw. ost-westlich ausgerichtet ist?